Satzung

des Fremdenverkehrsverein e.V. Ostseebad Wustrow

Satzung des Fremdenverkehrsverein e.V. Ostseebad Wustrow

§1 Name und Sitz


Der Verein führt den Namen „Fremdenverkehrsverein e. V. Ostseebad Wustrow“.
Er ist seit dem 23.03.1990 im Vereinsregister des Amtsgerichtes in Ribnitz-Damgarten eingetragen.
Sein Sitz ist in 18347 Ostseebad Wustrow, Strandstraße 11.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Aufgaben


Aufgabe des Fremdenverkehrsverein ist es, den örtlichen Tourismus zu fördern und zu vermehren.
Dies soll erreicht werden durch:
Wahrnehmung der örtlichen Interessen des Tourismus gegenüber Behörden, Parlamenten,
Verbänden und Vereinigungen
Zusammenarbeit mit den örtlichen Tourismusanbietern sowie den privaten und gewerblichen
Vermietern
Durchführung der örtlichen Tourismuswerbung und Öffentlichkeitsarbeit
Gästeinformation und Betreuung
Mitwirkung in Infrastrukturangelegenheiten
Aufklärung der örtlichen Bevölkerung über die Erfordernisse und die Bedeutung des
Tourismus

§3 Zweck des Vereins


Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des
Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins
erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen
Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des
Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Verein ist
politisch und konfessionell neutral. Die Ausübung von Ehrenämtern nach den Satzungsvorgaben
erfolgt ehrenamtlich.

§4 Mitgliedschaft


Der Verein hat ordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder und fördernde Mitglieder.
Ordentliche Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die die Satzungszwecke
unterstützen wollen. Als förderndes Mitglied ohne Stimmrecht in der Mitgliederversammlung können
von der Mitgliederversammlung juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder
natürliche Personen aufgenommen werden, die sich der finanziellen Förderung des Vereins
besonders annehmen.
Über den schriftlichen Antrag bzgl. der Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand. Gegen den
ablehnenden Bescheid des Vorstandes, der mit Gründen zu versehen ist, kann der Antragsteller
Beschwerde erheben. Die Beschwerde ist innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden
Bescheides schriftlich beim Vorstand einzureichen. Über die Beschwerde entscheidet die nächste
ordentliche Mitgliederversammlung.
Zu Ehrenmitgliedern können von der Mitgliederversammlung solche Personen gewählt werden, die
sich um die Förderung der Vereinsziele besondere Verdienste erworben haben.

§5 Beendigung der Mitgliedschaft


Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds oder Verlust der
Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.
Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung zum Ende des
Geschäftsjahrs unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
Der Ausschluss eines Mitglieds kann mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund dann
ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, den
Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet
der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von zwei Wochen
Gelegenheit zu geben, sich vor dem Vorstand zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem
Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen
Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf
rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder


Die Mitglieder sind berechtigt an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie
haben darüber hinaus das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge
zu stellen.
Die Mitglieder sind verpflichtet den Verein und den Vereinszweck - auch in der Öffentlichkeit - in
ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.

§7 Mitgliedsbeiträge


Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit
werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

§8 Organe des Vereins


Die Organe des Vereins sind:
Die Mitgliederversammlung
Der Vorstand
Die Ausschüsse

§9 Die Mitgliederversammlung


Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung, sie hat insbesondere folgende Aufgaben:
Die Jahresberichte entgegenzunehmen und zu beraten,
Entlastung des Vorstands,
den Vorstand zu wählen (im Wahljahr),
über die Satzung, Änderungen der Satzung sowie die Auflösung des Vereins zu bestimmen,
die Kassenprüfer zu wählen, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen
Gremium angehören und nicht Angestellte des Vereins sein dürfen.
Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins nach Bedarf, mindestens
aber einmal im Geschäftsjahr, nach Möglichkeit im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs, einberufen.
Die Einladung erfolgt 14 Tage vorher schriftlich durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig
festgesetzten Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte Mitgliedsadresse.
Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Punkte zu
umfassen:
Bericht des Vorstands,
Bericht des Kassenprüfers,
Entlastung des Vorstands,
(im Wahljahr) den Vorstand zu wählen,
Wahl von zwei Kassenprüfer/innen, sofern sie ansteht,
Genehmigung des vom Vorstand vorzulegenden Haushaltsvoranschlags für das laufende
Geschäftsjahr,
Festsetzung der Beiträge/Umlagen für das laufende Geschäftsjahr bzw. zur Verabschiedung
von Beitragsordnungen,
Beschlussfassung über vorliegende Anträge.
Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens eine Wochen vor der
Mitgliederversammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen. Nachträglich eingereichte
Tagesordnungspunkte müssen den Mitgliedern rechtzeitig vor Beginn der Mitgliederversammlung
mitgeteilt werden.
Spätere Anträge - auch während der Mitgliederversammlung gestellte Anträge - müssen auf die
Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der erschienenen
stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt (Dringlichkeitsanträge).
Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberufen,
wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens einem
Drittel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder, dies schriftlich unter Angabe des Zwecks
und der Gründe, vom Vorstand verlangt wird.

§10 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung / Stimmrecht


Der/die Vorsitzende oder eine/r seiner Stellvertreter/innen leitet die Mitgliederversammlung. Auf
Vorschlag des/der Vorsitzenden kann die Mitgliederversammlung eine/n besonderen
Versammlungsleiter/in bestimmen. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung
den Leiter. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll innerhalb von zwei Monaten nach
der Mitgliederversammlung niedergelegt und von einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied
sowie dem Protokollführer unterzeichnet. Das Protokoll kann von jedem Mitglied auf der
Geschäftsstelle eingesehen werden.
Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder
beschlussfähig.
Stimmberechtigt sind ordentliche Mitglieder (aktive Mitglieder/Fördermitglieder) und Ehrenmitglieder.
Jedes Mitglied hat mit Vollendung des 16. Lebensjahrs eine Stimme und kann höchstens drei
Stimmen anderer Mitglieder auf sich vereinigen. Jedes Mitglied kann sich mit schriftlicher Vollmacht
vertreten lassen.
Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltungen und
ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als
abgelehnt.
Abstimmungen in der Mitgliederversammlung sind nur dann schriftlich und geheim durchzuführen,
wenn dies auf Verlangen der Mehrheit der an der Beschlussfassung teilnehmenden Mitglieder
ausdrücklich verlangt wird.
Für Satzungsänderungen und Beschlüsse zur Auflösung des Vereins ist eine Dreiviertel-Mehrheit der
erschienenen Stimmberechtigten erforderlich, bei Zweckänderung des Vereins ist die Zustimmung
aller Mitglieder erforderlich. Die Zustimmung nicht erschienener Mitglieder ist schriftlich einzuholen.
Satzungsänderungen werden allen Vereinsmitgliedern schriftlich mitgeteilt.

§11 Der Vorstand


Die Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen:
ein/eine Vorsitzende/r
ein/eine stellvertretende/r Vorsitzende/r
ein/eine Schatzmeister/in
ein/eine Schriftführer/in
sowie bis zu 3 Beisitzern.
Sie werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Die unbegrenzte
Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Nach Fristablauf bleiben die Vorstandsmitglieder
bis zum Amtsantritt ihrer Nachfolger im Amt.
Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und
kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse für deren Bearbeitung
einsetzen.
Der/die erste Vorsitzende oder stellvertretende/r Vorsitzende/r vertreten den Verein gerichtlich und
außergerichtlich. Im Innenverhältnis wird jedoch bestimmt, dass der/die stellvertretende/r Vorsitzende/r
nur dann vertreten darf, wenn der/die Vorsitzende/r verhindert ist.
Die Vorstandschaft beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn
mindestens vier Mitglieder anwesend sind oder einer Beschlussfassung im schriftlichen
Umlaufverfahren zustimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und von mindestens zwei
vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern unterzeichnet.
Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner/ihrer Wahlzeit aus, ist der Vorstand berechtigt ein
kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen. Auf diese Weise bestimmte Vorstandsmitglieder
bleiben bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt.

§12 Kassenprüfer


Über die Jahresmitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer für die Dauer von 3 Jahren zu wählen.
Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung
und die Mittelverwendung zu überprüfen sowie mindestens einmal jährlich den Kassenbestand des
abgelaufenen Kalenderjahrs festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der
vom Vorstand getätigten Ausgaben. Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das
Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

§13 Auflösung des Vereins


Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks ist das
Vermögen im Sinne § 2 zu verwenden.

§14 Liquidatoren


Als Liquidatoren werden der im Amt befindlichen Vorsitzende/r und sein/seine stellvertretende/r
Vorsitzende/r bestimmt soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt.

Stand 01.12.2019